EGO-State-Therapie Teil 1 bis 6

EGO-State Therapie Teil 1
Neuer Termin in 2023 wird noch bekannt gegeben.

Einführung in die Ego-State-Therapie:
Sicherheit und Stabilisierung, Kontaktaufnahme und Arbeit mit ressourcenreichen Ego-States

Der amerikanische Psychoanalytiker John Watkins und seine Frau Helen Watkins schufen eine Form Hypnoanalytischer Therapie, die als Ego-State-Therapie bekannt wurde. Sie baut auf den Konzepten von Paul Federn und dessen Schüler Eduardo Weiss auf, nach denen das Ich aus verschiedenen Ego-States (Ich-Anteilen) besteht. Jeder dieser Ego-States wird als anpassungsfähig und in einer Familie von Anteilen existierend angesehen, wobei jeder in einer funktionalen Weise handeln oder – wie bei Familienmitgliedern – unterschiedliche Grade an Dysfunktion aufweisen kann.  Der wahrscheinlich wichtigste Unterschied zwischen der Ego-State-Therapie und anderen Teile-Ansätzen besteht darin, dass im Ego-State-Ansatz die menschliche Persönlichkeit nicht nur aus dissoziierten Ego-States besteht, sondern vielmehr auch aus ressourcenreichen, die uns bei der Selbstregulation helfen und dabei als integriertes Ganzes zu funktionieren. Dr. Hartman nennt dies: ganzheitlich leben. Die Ego-States zeigen sich als neurophysiologische und psychologische Manifestationen auf, die sich als Reaktion auf bestimmte Lebenserfahrungen ausbilden können, und zwar sowohl auf positive als auch negative (Hartman, 2017).  Das Ziel der Ego-State-Therapie ist daher die Integration dieser Anteile mit dem Ziel als integrierte, gesunde und ganze Person wirken zu können. Die Ego-States werden hypnotisch aktiviert, um dann mit ihnen therapeutisch zu arbeiten. Die Ego-State-Therapie ist sowohl in der Behandlung posttraumatischer wie vieler anderer psychischer und psychosomatischer Störungen sehr hilfreich.

In diesem Workshop bietet Dr. Hartman den TeilnehmerInnen zunächst einen umfassenden theoretischen Überblick über die Teile-Therapie und Ego-State Interventionsmodelle sowie die neuesten Entwicklungen in der neurophysiologischen Ego-State-Theorie. Im Weiteren demonstriert er die Anwendung der Techniken der Ego- State Therapie mit Live-Demonstrationen. Darüber hinaus befasst sich Dr. Hartman in diesem Workshop mit Sicherheits- und Stabilisierungstechniken, die einen integralen Bestandteil des Ego-State-Modells bilden, und wird dabei zeigen, wie ressourcenreiche Ego-States mit Hypnotechniken aktiviert und genutzt werden können. Nach dem Workshop sollen die TeilnehmerInnen in der Lage sein, die erworbenen Fähigkeiten zum Nutzen Ihrer Klienten einzusetzen. Dieser Einführungs-Workshop für Anfänger setzt keine Vorkenntnisse hypnotischer Interventionen voraus. Empfohlen wird jedoch sich mit Grundwissen der klinischen Hypnose vertraut zu machen.

Das Seminar folgt durchgängig dem Format: Vortrag (Theorie), Demonstration und Übung. Die Teilnehmer verbringen die meiste Zeit mit direkter Erfahrung (und Erleben) und werden mit hypnotischen Prozessen sowohl in der Rolle des Therapeuten als auch des Klienten vertraut gemacht. Das Seminar besteht also aus einer stimulierenden Mischung von Theorie und praktischem Erfahrungslernen.

EGO-State Therapie Teil 2: 
Neuer Termin in 2023 wird noch bekannt gegeben.

Festhalten kostet Kraft – Loslassen braucht Weisheit.
Kontaktaufnahme und die Arbeit mit symptomassoziierten Ego-States

Nach der Einführung in die Ego-State Therapie und der Nutzung von ressourcenreichen Ego-States für die Stabilisierung, sind nun in diesem zweiten Seminar die psychotherapeutische Arbeit und Interventionsstrategien mit symptomassoziierten Ego-States Seminarinhalt.

Symptomassoziierte Ego-States zeigen sich im Sinne des Lebensflussmodells (nach Hartman 2018) in einer überhöhten Aktivierung, die mit Ängstlichkeit, Wut, Zorn, Übererregung und Vermeidungsstrategien assoziiert ist. Gefahr und Bedrohungserlebnisse können zum Festhalten im Kampf- und/oder Fluchtmodus führen, wodurch die damit verbundenen physiologischen und emotionalen Reaktionen nicht mehr für die Klienten zu regulieren sind. Dies führt sehr häufig zu diversen somatischen Symptomen. Diese Ego-States sind komplex und zeigen sich in der Regel zunächst änderungsresistent. In diesem Seminar wird Dr. Hartman mit Live-Demonstrationen die therapeutische Arbeit mit diesen Ego-States vermitteln, mit dem Ziel diese erfolgreich in den Flow des Lebensflusses zurückzuführen. Sie lernen mittels Hypnose diese Ego-States kennen zu lernen, ihre Funktion zu verstehen und zu würdigen und eine angemessene korrigierende Erfahrung zu planen und zu ermöglichen, so dass die Überaktivierung „runter“-reguliert werden kann.

In diesem Seminar werden den TeilnehmerInnen die Methoden und Interventionsstrategien mit symptomassoziierten Ego-States praxisnah vermittelt. Das Seminar folgt durchgängig dem Format: Vortrag (Theorie), Demonstration und Übung. Die Teilnehmer verbringen die meiste Zeit mit direkter Erfahrung (und Erleben) und werden mit hypnotischen Prozessen sowohl in der Rolle des Therapeuten als auch des Klienten vertraut gemacht. Das Seminar besteht also aus einer stimulierenden Mischung von Theorie und praktischem Erfahrungslernen.

EGO-State Therapie Teil 3
Neuer Termin in 2023 wird noch bekannt gegeben.

Hinter jedem Winter versteckt sich ein lächelnder Morgen
Die Arbeit mit traumatisierten oder traumaassoziierten Ego-States

Der Schwerpunkt dieses dritten Seminars besteht in der psychotherapeutischen Arbeit mit sogenannten verletzten, traumatisierten und trauma-assoziierten Ego-States.

Traumatisierte Ego-States befinden sich im Sinne des Lebensflussmodells (nach Hartman 2018) in der Erstarrung oder im Modus der Unterwerfung. Traumatischer Stress, Schockzustände oder meist komplexe lebensbedrohliche Ereignisse führen zu einem immobilisierten Zustand. Diese Klienten zeigen Symptome von Depression, Lethargie, Burnout, Somatisierungsstörungen und oft chronischem Schmerz auf. Ziel dieses Seminars ist es diese implizit gespeicherten Ego-States mittels Hypnose zu erreichen. Das SIBAM-Modell von Peter Levine als konzeptionelle Grundlage dieses Prozesses wird vorgestellt und diskutiert. Dr. Hartman gibt Ihnen in diesem Seminar die Gelegenheit die komplexe Innenwelt der Ego-States nach traumatischen Erfahrungen kennen zu lernen und Interventionen zu planen um diese komplexen und zunächst änderungsresistenten Anteile aus der Erstarrung und/oder Unterwerfung zu lösen, dass sie wieder mit sich und anderen in Beziehung sein können und sie in den Lebensfluss zurückgeführt werden.

Die therapeutischen Vorgehensweisen in der Aktivierung, Befragung und Durcharbeitung der Ego-States orientieren sich weiterhin am SARIA-Modell. Jedoch sind die Interventionen jeweils den Ego-States angepasst, so dass Sie nun im dritten Seminar bereits in der Lage sind mit verschiedenen Ego-States interventionsspezifisch zu arbeiten.

In diesem Seminar werden den TeilnehmerInnen die Methoden und Interventionsstrategien der Arbeit mit traumatisierten Ego-States praxisnah vermittelt. Das Seminar folgt durchgängig dem Format: Vortrag (Theorie), Demonstration und Übung. Die Teilnehmer verbringen die meiste Zeit mit direkter Erfahrung (und Erleben) und werden mit hypnotischen Prozessen sowohl in der Rolle des Therapeuten als auch des Klienten vertraut gemacht. Das Seminar besteht also aus einer stimulierenden Mischung von Theorie und praktischem Erfahrungslernen.
 

EGO-State Therapie Teil 4
Termin in 2022:
EGO-State-Therapie Teil 4
13.06. – 14.06.2022 (2Tage)
jeweils 09.30-18.00 Uhr
Referent: Dr. Woltemade Hartman
360,- €
Online Seminar!

Der Teufel trägt Prada
Die Arbeit mit destruktiv wirkenden Ego-States und Introjekten

In diesem Vierten Seminar beschreibt und erläutert Dr. Hartman den Ansatz der Ego-State-Therapie in der klinischen Arbeit mit destruktiv wirkenden Ego-States und Introjekten. In der Arbeit mit Ego-States stellen die destruktiv wirkenden Ego-States oder Täter-Introjekte in ihrer Komplexität meist eine Herausforderung dar. Sie werden gezielt aktiviert um mit Ihnen arbeiten zu können, aber häufig tauchen sie auch überraschend im Therapieverlauf auf. Besonderes Augenmerk wird in diesem Seminar darauf gerichtet sein, Zugang zu diesen States und Introjekten zu bekommen und wie die Kommunikation mit Ihnen gelingt. Diese States müssen in ihrer Schutzfunktion erkannt und gewürdigt werden. Ziel ist es therapeutisch strategisch sowie effektiv mit Ihnen umzugehen, um deren Rigidität aufzulösen, in welcher sie sich befinden. Am Ende sollen sie zu einer größeren Kohärenz und Integration bewegt werden.

Das Konzept der bösartigen und destruktiven wirkenden Ego-States wird unter Psychotherapeuten oft sehr kontrovers diskutiert. Im Seminar werden die verschiedenen Ansätze der Kategorisierung von destruktiv wirkenden Ego-States und Introjekten erläutert, sowie verschiedene Ansätze zur Ätiologie und Therapie.

Die therapeutischen Vorgehensweisen in der Aktivierung, Befragung und Durcharbeitung der Ego-States orientieren sich weiterhin am SARIA-Modell. Die Interventionen sind jeweils den Ego-States angepasst, so dass Sie nun im vierten Seminar in der Lage sind mit allen Gruppen der Ego-States interventionsspezifisch zu arbeiten.

In diesem Seminar werden den TeilnehmerInnen die Methoden und Interventionsstrategien der Arbeit mit destruktiv wirkenden Ego-States praxisnah vermittelt. Das Seminar folgt durchgängig dem Format: Vortrag (Theorie), Demonstration und Übung. Die Teilnehmer verbringen die meiste Zeit mit direkter Erfahrung (und Erleben) und werden mit hypnotischen Prozessen sowohl in der Rolle des Therapeuten als auch des Klienten vertraut gemacht. Das Seminar besteht also aus einer stimulierenden Mischung von Theorie und praktischem Erfahrungslernen.

EGO-State Therapie Teil 5

Termin in 2022:

EGO-State-Therapie Teil 5
11.09. – 12.09.2022 (2Tage)
jeweils 09.30-18.00 Uhr
Referent: Dr. Woltemade Hartman
Ort: Wiesbaden
360,- €

Wieder ganz werden – Beziehungsdynamik in der Ego-State-Therapie
Die Wiederherstellung von innerer Kooperation, Kohärenz und Mind-Sight

Grundlage der Aktivierung, Befragung und Durcharbeitung der Ego-States war das SARIA-Modell mit seinen fünf Phasen. Die Interventionen wurden jeweils den Ego-States angepasst, so dass Sie in der Therapieplanung die spezifischen Ego-States identifizieren konnten, um die passende korrigierende Erfahrung planen und durchführen zu können.  Dr. Hartman vermittelt in diesem Seminar zudem die Symptom-Phänomene, wie diese bei der Therapieplanung und Intervention angewendet werden. Das Beziehungsgeflecht der Ego-States untereinander ist häufig sehr komplex und die Therapieplanung, wann arbeite ich mit welchem Ego-State, stellt den Therapeuten vor eine große Herausforderung. In diesem Seminar werden Sie anhand eines Rollenspiels die innere Dynamik der Ego-States auf der äußeren Bühne erleben. Gemeinsam sind wir stark und geben uns Halt: Das Erleben von Mind-Sight in der Therapie erfahrbar zu machen. Mit Hilfe der Acht Stufen der Integration werden die Interventionsprozesse erläutert mit dem das Ziel der inneren Diplomatie und Demokratisierung der Psyche erreicht werden kann.

Das Seminar folgt durchgängig dem Format: Vortrag (Theorie), Demonstration und Übung. Die Teilnehmer verbringen die meiste Zeit mit direkter Erfahrung (und Erleben) und werden mit hypnotischen Prozessen sowohl in der Rolle des Therapeuten als auch des Klienten vertraut gemacht. Das Seminar besteht also aus einer stimulierenden Mischung von Theorie und praktischem Erfahrungslernen.

 EGO-State Therapie Teil 6
Termin in 2023 wird noch bekannt gegeben.

Master Class – Wie mache ich aus Allem eine Therapie
Komplexe Behandlungsplanung, Integration und Flow ermöglichen

In diesem Seminar werden die verschiedenen Bausteine des SARIA-Modells zusammengesetzt und die komplexen Behandlungsstrategien anhand der leeren Stuhltechnik demonstriert. Dr. Hartman wird diese Technik in diesem Seminar ausführlich darstellen und die TeilnehmerInnen werden auch selbst die Gelegenheit haben, diese selbst zu erproben. Das SARIA-Modell in den einzelnen Phasen zu erleben macht sie sicherer in der Therapieplanung und Durchführung der Interventionen, die nicht immer so im Außen sichtbar sind: Die Kontaktaufnahme, die Entwicklung von Akzeptanz und Verständnis, das Utilisationsprinzip sowie die Integration. Diskutiert wird ebenso die Frage mit und ohne Hypnose zu arbeiten, sowie die Anpassung im Alltag.

Ein weiterer Fokus des Seminars liegt darauf die Vielfalt der Interventionsmöglichkeiten aufzuzeigen, die in die Ego-State-Therapie integriert werden können. So werden Sie als TherapeutIn sicherer darin den Therapieprozess mit ihrem individuellen Methodenrepertoire zu planen. Das Seminar werden Sie noch weitere Externalisierungstechniken, die das Innere sichtbar werden lassen, kennenlernen: Stuhlarbeit, Arbeit mit Symbolen, kunsttherapeutischen Mitteln und/oder körperlichem Ausdruck.

Das Seminar folgt durchgängig dem Format: Vortrag (Theorie), Demonstration und Übung. Die Teilnehmer verbringen die meiste Zeit mit direkter Erfahrung (und Erleben) und werden mit hypnotischen Prozessen sowohl in der Rolle des Therapeuten als auch des Klienten vertraut gemacht. Das Seminar besteht also aus einer stimulierenden Mischung von Theorie und praktischem Erfahrungslernen.

Die Workshops finden in deutscher Sprache statt.

Fortbildungspunkte werden beantragt!

Anmeldung 2022