Die Nutzung der hypnotherapeutischen Teiletherapie bei der Arbeit mit destruktiven inneren Anteilen, Täterintrojekten und Co.: Praxisseminar mit etwas Theorie.

Referent: Dr. Jochen Peichl

Im Zentrum des Seminars stehen die Praxisfälle, die die Teilnehmer:innen mitbringen und für die sie Unterstützung für eine Diagnostik oder Interventionen für eine hypnotherapeutische Teiletherapie wünschen.

Unser Fokus soll dabei auf Patienten mit Traumafolgestörungen – mit und ohne dissoziativer Anteile – liegen. Dazu schlüpfen Sie in die Rolle ihrer Klienten:innen und ich improvisiere eine fiktive oder real erlebte Therapiesitzung in meiner Rolle als Therapeut. Da ich aus dem Prozess heraus arbeite, brauche ich nur wenige biographische Details des Klienten:in. Mit Hilfe der Gruppe wird dann ein Verstehen der Szene und mögliche Interventionen erarbeitet und dann live erprobt. Die dabei auftauchenden Theoriefragen in Bezug auf Diagnostik, Genese und Unterscheidbarkeit der destruktiven Anteile (Täterintrojekt, Täterimplantat, Täterprogramm) werden im Anschluss daran geklärt – so lassen sich Praxis und Theorie sinnvoll verbinden.

In den zwei Tagen können so ca. 6 bis 8 einzelne Fälle bearbeitet werden. Vorkenntnis in der Arbeit mit inneren Anteilen, z.B. Ego-State-Therapie, IFS, Strukturelle Dissoziation usw. wären von Vorteil.

Literaturempfehlung:

Peichl, J. (2013). Innere Kritiker, Verfolger und Zerstörer. Ein Praxishandbuch für die Arbeit mit Täterintrojekten. München: Klett Cotta