SOMA-Embodiment

Referentin: Sônia Gomes

Was ist SOMA-Embodiment ?

SOMA-Embodiment wurde von Sônia Gomes, PhD, konzipiert und entwickelt und bietet diagnostische Fähigkeiten, Berührungs- und Bewegungswerkzeuge, sowie haptisches Erwachen, um emotionale, Entwicklungs- und Schockverletzungen zu transformieren.

Das SOMA-Embodiment Trainingsprogramm wurde neu überarbeitet. Es beinhaltet Aspekte der Struktur- und Bewegungsintegration von Dr. Ida Rolf sowie Tonic Function und Movement Analysis von Hubert Godard. Weiterhin integrierte sie unter anderem psychophysiologische Erkenntnisse über Traumata von Dr. Peter A. Levine , sowie die Ideen der Polyvagaltheorie von Dr. Stephen Porges und Beiträge der Ökologischen Psychologie von Dr. James Gibson u.a.

Das Grundkonzept des SOMA-Embodiment
Bei jeder Art von Trauma kommt es zu einer Unterbrechung der sensomotorischen Koordination. Dies kann in jedem Stadium der menschlichen Entwicklung geschehen. Daher muss der Körper vor der neuen Strukturierung eines emotionalen Traumas körperliche Stabilität finden.
Als Soma- Embodiment Therapeuten helfen wir unseren Klienten, Trauma-
Territorien durch die Beachtung des Sozialen Nervensystems (Porges) und der Bewegungserziehung (Godard, Rolf) neu einzurichten, um körperliche Stabilität, Wahrnehmung und Propriozeption wiederherzustellen.

Um mit traumatisierten Klienten arbeiten zu können, müssen Therapeuten ihre eigene Verkörperung als Modell anbieten. Diese verkörperte Präsenz ermöglicht es den Klienten, wieder in Sicherheit zu kommen. SOMA bietet den Teilnehmern Unterstützung und Orientierung, die strukturelle Reorganisation zu fördern und die Orientierung des Körpers in Bezug auf Schwerkraft und Raum zu erleichtern. Dies führt zu einer wiederhergestellten Wahrnehmung und Propriozeption mit erhöhter Stabilität und Erdung – Voraussetzungen für die Behandlung emotionaler Traumata. Die Teilnehmer arbeiten an der Selbstregulierung und lernen, Resonanz und Intuition zu nutzen.
Die durch SOMA entwickelten Bindungen für Unterstützung und Sicherheit helfen dem Therapeuten, die Lösung des durch Trauma verursachten Schocks zu initiieren. Auf diese Weise können Klienten Gefühle und Empfindungen spüren und sich ihnen öffnen, die zuvor durch die Einfrierreaktion nicht wahrgenommen wurden. Die Fixierung von bestimmten Elementen in der Entwicklung, die noch nicht vollständig
ausgereift sind, kann dazu führen, dass der Körper des Klienten ein Abwehrmuster in der Körperhaltung zeigt, das sich in frühen entwicklungsbedingten Bewegungen oder in frühem emotionalen Verhalten zeigt. Dies gibt  dem Therapeuten Hinweise darauf, wo und wie Körper, Geist und Nervensystem in der Freeze-Antwort gefangen sind.

Die Teilnehmer lernen, wie sie bestimmte Verfahren auf verschiedene Arten von Traumata anwenden, um die verzerrten Wahrnehmungen der emotionalen Schichten, die in der Vergangenheit verinnerlicht und unterdrückt wurden, zu entkoppeln. Durch die Erforschung des haptischen Systems ist es möglich, Betroffenen zu helfen, ihre interne konditionierte Umgebung zu verlassen und Elemente der externen Umgebung mit den Sinnen zu erkunden. Durch Berühren und Berühren durch den Therapeuten in gegenseitiger Resonanz wird eine natürliche innere Bewegung der angeborenen Intelligenz des Körpers hervorgerufen. So kann es die Symptome von Schock oder chronischem Trauma heilsam verändern.

SOMA-Curriculum